Lehrstuhl für Schaltungsentwurf
Technische Universität München (TUM) - Arcisstr. 21 - 80333 München

Prof. Dr. rer. nat. Doris Schmitt-Landsiedel

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Postanschrift: Technische Universität München
Lehrstuhl für Technische Elektronik
Arcisstr. 21
D-80333 München
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Lehrstuhl für Technische Elektronik, Raum N5317

Biografie

Doris Schmitt-Landsiedel ist Diplom-Ingenieurin der Elektrotechnik (Universität Fridericiana Karlsruhe) und Diplom-Physikerin (Albert-Ludwigs-Universität Freiburg) und wurde an der TU München zum Dr. rer.-nat. promoviert.

Von 1981 bis 1996 arbeitete sie in der Zentralen Forschung und Entwicklung der Siemens AG in München im Bereich der Festkörperphysik und Mikroelektronik, zuletzt als Leiterin eines Forschungssektors mit Forschungsprojekten auf den Gebieten

  • digitale und analoge CMOS- und BICMOS-Schaltungen
  • statische, dynamische und nichtflüchtige Speicher
  • verlustarme Schaltungen für digitale Hörgeräte
  • Optimierung und Ausbeute-Monitoring von CMOS-Prozessen.

1996 wurde sie als Ordinaria an die Technische Universität München berufen und leitet seither dort den Lehrstuhl für Technische Elektronik.

Sie hat mehr als 300 wissenschaftliche Arbeiten veröffentlicht und mehrere Best Paper und Best Poster Awards erhalten. Zudem ist sie Erfinderin und Miterfinderin von mehr als 50 Patenten und Patentanmeldungen. Im Jahr 2007 hat sie als General Chair die European Solid-State Device Conference (ESSDERC) und die European Solid-State Circuits Conference (ESSCIRC) in München ausgerichtet. Sie ist Koeditorin der Fachbuch-Reihe Springer Series in Advanced Microelectronics.

Prof. Schmitt-Landsiedel ist Mitglied der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech. Seit 2005 ist sie Mitglied des Aufsichtsrats der Infineon Technologies AG. Von 2004 bis 2010 war sie Mitglied des Wissenschaftsrats und von 2008 bis 2014 Mitglied des Senats der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Als Mitglied der Kuratorien des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI in Karlsruhe und der Fraunhofer Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörpertechnologie EMFT in München gehört sie der Fraunhofer-Gesellschaft an. Seit 2010 ist sie Kuratoriumsmitglied des Deutschen Museums in München. Von 2000 bis 2008 war sie Hochschulrätin der Universität der Bundeswehr München und ist seit dem 1. Oktober 2011 Mitglied des Hochschulrats der Hochschule für angewandte Wissenschaften Rosenheim. An der TU München ist sie stellvertretende Frauenbeauftragte. 2011 wurde sie ausgewählt als Mitglied der Liste „TOP25: Die 25 einflussreichsten Ingenieurinnen Deutschlands“, aufgestellt in einer Initiative des Deutschen Ingenieurinnenbundes dib. 2009 wurde sie mit der Heinz-Maier-Leibnitz-Medaille der TU München ausgezeichnet. 2008 erhielt sie die Ehrenmedaille der Universität der Bundeswehr München. Vom Bundespräsidenten wurde ihr 2008 das Bundesverdienstkreuz für ihren Einsatz zur Erhöhung des Frauenanteils in den ingenieurwissenschaftlichen Fächern und ihre wissenschaftlichen Verdienste in der Mikro- und Nanoelektronik verliehen. 2012 wurde ihr der Bayerische Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst verliehen.